News 042024: Euro – Invest – Inkasso GmbH fordert für Versicherung

News 042024
News 042024

News 042024: Die Euro – Invest – Inkasso GmbH dringt in eine für unser Haus bis dato gänzlich neue und spannende Branche vor und erweitert die Markttätigkeit hinein in die Versicherungsbranche.

Ab dem heutigen Tag teilen wir Ihnen in unseren News 2024 in monatlichen Updates (sofern es in betroffenem Monat auch tatsächlich etwas zu berichten gibt), demnach nunmehr in den News 042024 mit, dass wir im Rahmen entgeltlicher Inkassodienstleistung – neben unseren bisherigen Forderungen von Bestands- und Neukunden unserer bisherigen Geschäftsfelder – nunmehr auch zahlungsgestörte Versicherungsprämien oder konkreter, die nach dem VVG geregelte Geschäftsgebühr des Versicherers bei Rücktritt des Versicherers vom Versicherungsvertrag wegen Zahlungsverzuges des Versicherten zur Erstprämie, auftragsgemäß gegenüber diesen dann ehemals versicherten Personen einfordern.

Euro - Invest - Inkasso GmbH
Euro – Invest – Inkasso GmbH – News 042024

News 042024 – 04.04.2024

Eine für uns neue Branche – die Versicherungsbranche – mit für unser Haus neuen, den Forderungen zugrundeliegenden gesetzlichen Regelungen des VVG und spannenden Forderungsbeitreibungen, beginnend ab 04. April 2024 (daher News 042024) erwarten uns demnach aktuell und zukünftig.

In fairen Verhandlungen mit einem deutschen Versicherer für sogenannte “white label” Produkte, hier konkret für Unfall-, Arbeitslosen- und Arbeitsunfähigkeitsversicherungen konnte eine tolle und wechselseitig überaus vielversprechende Einigung erzielt werden, weshalb wir zukünftig für eben diese vorstehend genannten Produkte die gesetzliche Geschäftsgebühr des Versicherers im Rahmen entgeltlicher Forderungsbeitreibungen bei ursprünglich Versicherten dieses Versicherers (Schuldner) für den Versicherer geltend machen.

Wir klären Sie in diesem Beitrag neben dieser vorstehenden Mitteilung unserer Erweiterung der Markttätigkeit zugleich über die konkreten Forderungen in diesen News 042024 fachlich auf (Aufklärungskampagne 2024):

Konkreter Auftraggeber und konkretes Produkt

Unser neuer Auftraggeber ist die Parigon GmbH↗ mit Sitz in Dortmund, die unter Anderem das Versicherungsprodukt Existenzschutz plus des Risikoträgers Element Insurance AG↗ mit Sitz in Berlin vertreibt und betreut. Beim Existenzschutz PLUS↗ handelt es sich konkret um eine Unfall-, Arbeitslosen- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung.

Die Verträge werden dabei in aller Regel online unter Einhaltung aller versicherungsrechtlicher und sonstiger gesetzlich vorgegebener Angaben und Inhalte für ein Jahr abgeschlossen, verlängern sich durch Zeitablauf jeweils um ein weiteres Jahr und sind anschließend jählrich kündbar. Die monatlich als Gegenleistung für den Versicherungsschutz durch die versicherte Person zu tragende Versicherungsprämie beträgt aktuell genau 29,95 EURO (Jahresprämie: 359,40 EURO).

In den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Parigon Existenzschutz PLUS (AEB), gültig vom Oktober 2022 heißt es dahingehend wörtlich (Fundstelle ist anschließend angegeben):

Wird der Versicherungsvertrag durch unseren Rücktritt beendet, weil der einmalige oder der erste Beitrag nicht rechtzeitig gezahlt worden ist, so steht uns eine angemessene Geschäftsgebühr zu.

Parigon Existenzschutz PLUS (AEB) Stand 10/2022 C-1.7.2.2 Absatz 2

Diese Geschäftsgebühr ist derzeit Gegenstand unserer Beauftragung zur Durchführung entgeltlicher Inkassodienstleistungen für die Parigon GmbH, die wiederum Dienstleister des Versicherungs- und Risikoträgers – der Element Insurance AG in Berlin ist.

Geschäftsgebühr der Versicherung nach § 39 Absatz 1 Satz 3 VVG

Das VVG oder ausgeschrieben eigentlich Versicherungsvertragsgesetz, regelt die rechtlichen und tatsächlichen Beziehungen zwischen Versicherung und versicherter Person aus dem Versicherungsvertrag. Zunächst wurden wir mit der Beitreibung der sogenannten Geschäftsgebühr des Versicherers nach § 39 Absatz 1 Satz 3 VVG↗ durch den Versicherer beauftragt.

(1) […] Tritt der Versicherer nach § 37 Abs. 1 zurück, kann er eine angemessene Geschäftsgebühr verlangen.

§ 39 Absatz 1 Satz 3 VVG

Wird die einmalige oder die erste Prämie nicht rechtzeitig gezahlt, ist der Versicherer, solange die Zahlung nicht bewirkt ist, zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, es sei denn, der Versicherungsnehmer hat die Nichtzahlung nicht zu vertreten.”

§ 37 Absatz 1 VVG

Diese gesetzliche Geschäftsgebühr des Versicherers entsteht, wenn der Versicherte eine einmalige oder erste Prämienzahlung nicht wie vertraglich zwischen den Parteien vereinbart korrekt bewirkt, also nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig – trotz bestehender vertraglicher Verpflichtung der versicherten Person – an den Versicherer bezahlt und der Versicherer deshalb daraufhin seinerseits kraft gesetzlicher Möglichkeit vom Vertrag mit der versicherten Person zurücktritt und diesen damit für die Zukunft einerseits verbindlich beendet und andererseits für die Vergangenheit und die in der Vergangenheit erbrachten – auch verwaltungsimmanenten – Aufwendungen rückabwickelt.

Dem Versicherer steht kraft Gesetz in solchen Fälle eine angemessene Geschäftsgebühr für die zu Gunsten der versicherten Person zum Vertragsschluss und der Vertragsverwaltung erbrachten Verwaltungshandlungen im Rahmen der Vertragsbeziehung steuerfrei zu. Diese Geschäftsgebühr machen wir nunmehr auftragsgemäß für den Versicherer in dessen Namen geltend.

Warum gibt es diese Geschäftsgebühr für Versicherungen überhaupt?

Die Geschäftsgebühr ist für Versicherungen praktisch bereits deshalb wichtig, da die vertraglich vereinbarten Versicherungsprämien nach dem Vertragsschluss mit der versicherten Person bereits fest eingeplant werden um Versicherungsfälle aller bei diesem Versicherer Versicherten wirtschaftlich angemessen abzusichern und regulieren zu können und Aufwendungen, sowie Ressourcen aus dem eigentlichen betroffenen Vertrag damit auch vollständig ohne Notwendigkeit eines Rückgriffes auf anderweitige Umsätze abdecken zu können.

Verhält sich eine versicherte Person anschließend vertragswidrig und leistet die Versicherungsprämie nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig, so schädigt diese Person letztlich vor allem neben den Versicherer selbst auch alle anderen bei diesem Versicherer versicherten und vertragstreuen Versicherten. Letztere sind in aller Regel Verbraucher, die es gilt im Rahmen der versicherten Leistung seitens des Versicherers angemessen und vertragsgemäß abzusichern.

Um einen praktisch notwendigen Ausgleich für Versicherer und die vertragstreuen Versicherten zu schaffen hat der Gesetzgeber die Notwendigkeit einer angemessenen Geschäftsgebühr für den Versicherer nicht nur erkannt, sondern sogar deshalb auch als gesetzlichen Anspruch des Versicherers im VVG festgeschrieben. Versicherte Personen wurden auch in den Versicherungsbedingungen, in Mahnungen und letztlich auch im seitens des Versicherers erklärten Rücktritt auf die Geschäftsgebühr hingewiesen und wirksam in Verzug gesetzt.

Die eingemeldeten Schuldner erwartet eine Geltendmachung der zahlungsgestörten Geschäftsgebühr des Versicherers durch unser Haus, die mit knapp 20,00 Euro plus Nebenforderungen in Form von Mahnkosten für durch die Auftraggeberin erfolgte Mahnungen auch weniger als eine monatliche Prämie beträgt uns zweifelsfrei als angemessen im Sinne des VVG gilt.

Mehrfach geprüfte Forderungen

Die Beitreibung dieser entgeltlich durch unser Haus im Rahmen des Auftrages beizutreibenden Forderungen hat den praktischen Vorteil, bereits zahlreiche inhaltliche und fachliche, sowie rechtliche und tatsächliche Prüfungen durchlaufen zu haben, bevor wir diese bei ehemals versicherten Personen auftragsgemäß geltend machen. Es finden im Vorfeld konkret folgende Prüfungen statt:

  • Versicherer selbst prüft
  • Rückversicherer des Versicherers prüft
  • BaFin prüft Modell

… und nicht zuletzt auch durch uns – die Euro – Invest – Inkasso GmbH – im Rahmen der nach RDG gesetzlich vorgeschriebenen Rechts- und Schlüssigkeitsprüfung.

Vorfreude auf die Tätigkeit für unsere neue Auftraggeberin

Wir freuen uns sehr, diese Forderungen auftragsgemäß beitreiben zu dürfen, da wir damit einen aktiven Beitrag zum Schutz aller vertragstreuen, bei unserer Auftraggeberin versicherten Personen leisten und demnach sogar aktiv Verbraucherschutz für diese praktisch in allen erfolgreichen Beitreibungsfällen umsetzen können. Tätig werden wir in aller Regel nach mindestens 2 Mahnungen der Parigon GmbH.

Deshalb werden wir auch in Bezug auf diese Forderungen in für unsere Auftraggeber gewohnter Art und Weise jede rechtliche Möglichkeit zum Ziel der Beitreibung auftragsgemäß umsetzen.

Durch uns in Hinsicht auf diese Forderungen angeschriebene Schuldner können selbstverständlich Einwendungen und Einreden gegen die Forderungen unserem Hause gegenüber geltend machen und wir werden uns fachlich damit auseinandersetzen, Ratenzahlungen werden wir aufgrund der nur geringen Höhe der Forderungen inklusive der durch uns aufzuschlagenden Inkassogebühren (in der geringsten gesetzlich möglichen Höhe nach RVG in seiner zuletzt durch das Gesetz zur Verbesserung des Verbraucherschutzes im Inkassorecht modifizierten Version) grundsätzlich nur in maximal 2 Raten auf Antrag des Schuldners gewähren. Zusätzliche Einigungsgebühren im Sinne von gebührenrechtlich grundsätzlich sonst zulässigen Inkassogebühren für die Gewährung von Zahlungserleichterungen werden damit nicht bei uns oder durch uns ausgelöst. Fairness first!

Freuen Sie sich auf weitere News 042024!

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Updated on 4. April 2024
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